Patrik Schneider.ch
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Bild von 4 Handful Of Blues

Der Name 4 Handful Of Blues sagt eigentlich schon fast alles: Zwei Musiker – also vier Hände – spielen den Blues. Dabei wird alles weggelassen, was weggelassen werden kann. Es gibt nur Gesang, Gitarre und Bass – das heisst Blues pur, ehrlich, geradlinig, echt. Die Themen sind die einfachsten und ältesten, die es gibt. Jeder versteht, worum es geht: Um die Gefühle, die verrückt spielen im Bauch, die das Herz brechen, die an den Rand des Wahnsinns treiben …

Dieses Projekt haben mein Bruder Paul und ich im August 2000 ins Leben gerufen. Mittlerweile haben wir schon weit über 100 Konzerte gegeben, grösstenteils im kleinsten Rahmen, denn das Publikum soll unsere Musik so hautnah wie nur möglich erleben. Anfangs April 2001 haben wir unsere ersten Demoaufnahmen gemacht – für mich eine recht neue und spannende Erfahrung, so ganz ohne Schlagzeug einen anständigen Groove einspielen zu müssen. Das Resultat hat uns schliesslich bewogen, Mitte August noch eine zweite Aufnahmesession zu machen. Die zwölf Songs sind nun auf unserer ersten CD zu hören, welche anfangs 2002 veröffentlicht wurde. Für die Konzertsaison vom Juli 2002 bis Juni 2003 wurden wir von der Kulturstiftung Pro Argovia in ihr Förderprogramm aufgenommen: Wir gehören somit zu den Pro Argovia Artists 2002/2003. Das gute Echo unserer ersten Platte hat uns ermutigt, es wieder zu tun: Wir haben im April 2003 Aufnahmen für eine weitere CD gemacht. Mit der Veröffentlichung haben wir uns zwar eine Weile Zeit gelassen, am 1. Mai 2004 aber wurde sie schliesslich getauft – und zwar auf den Namen Another 4 Handful Of Blues.

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Unser Repertoire besteht zu einem grossen Teil aus alten Klassikern von Bluesmännern aus dem Mississippi Delta wie z. B. Robert Johnson, Muddy Waters, John Lee Hooker und Willie Dixon. Aber auch mehrere Stücke, die man von Stevie Ray Vaughan her kennt, gehören dazu – es gibt also auch einiges an Texas Blues zu hören. Besonders viel Spass machen mir jeweils die drei Stücke von Scott Hendersons Platte Dog Party – eine meiner absoluten Lieblingsplatten.